Grundfähigkeitsversicherung


Die Grundfähigkeitsversicherung ist in Deutschland noch recht jung und wird bislang nur von wenigen  Versicherungen angeboten. Wenn Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, zum Beispiel wegen bereits bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, kann die Grundfähigkeitsversicherung eine Alternative darstellen. Wie auch die Dread-Disease-Versicherung betrachtet die Grundfähigkeitsversicherung lediglich den Gesundheitszustand. Sie bezieht sich nicht auf die Gesundheit im Zusammenhang mit der beruflichen Arbeit.

Rente fließt erst nach Verlust körperlicher Grundfähigkeiten …

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn man mindestens 12 Monate lang nicht mehr in der Lage ist, bestimmte körperliche Grundfähigkeiten (Sehen, Sprechen, Gehen usw.) auszuüben. Der wesentliche Vorteil im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung besteht also darin, dass die Leistungsfälle eindeutig definiert sind. Auch haben bestimmte Berufsgruppen, die gar nicht oder nur gegen Aufschlag von Berufsunfähigkeitsversicherungen genommen werden, hier bessere Chancen. Gleiches gilt auch für bestimmte Vorerkrankungen, z.B. psychische Störungen oder Rückenbeschwerden.

Grundfähigkeitsversicherung kein Ersatz für BU-Versicherung!

Die Grundfähigkeitsversicherung ist insofern nicht als vollwertiger Ersatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu bewerten, als sie nicht alle denkbaren Ursachen für Berufsunfähigkeit beinhaltet. Sie können zwar berufs- oder gar erwerbsunfähig werden, solange Sie keine Grundfähigkeiten verlieren, erhalten Sie auch keine Rente!

Wir können Ihnen insgesamt empfehlen, eher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und nur dann über eine Grundfähigkeitsversicherung nachzudenken, wenn alle anderen Alternativen ausgeschlossen sind. Im letzteren Fall gelangen Sie hier zum Grundfähigkeitsversicherung Vergleich, in dem Sie verfügbare Tarife berechnen können.