Gesundheitsfragen beachten


Wenn Sie endlich eine faire Berufsunfähigkeitsversicherung gefunden haben, werden Sie sich mit dem Thema Gesundheitsfragen konfrontiert sehen. Spätestens bei Antragsaufnahme, werden Sie entsprechende Fragen über Ihren derzeitigen Gesundheitsstand machen müssen. Auf diese Weise trennen die Versicherer sozusagen die „Spreu vom Weizen“.

Komplettablehnung bei bestimmten Krankheiten

Sollten Sie an starken Allergien oder Bluthochdruck leiden, besteht derzeit wenig Hoffnung noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Selbiges gilt übrigens auch dann, wenn Sie erst vor kurzem an einer Psychotherapie teilgenommen haben. Im letzteren Fall sollten Sie mindestens 5 Jahre warten (nach Beendigung der Therapie), bevor Sie einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsschutz ausfüllen.

Was passiert bei leichteren Vorerkrankungen?

Bei Vorerkrankungen wird die Berufsunfähigkeitsversicherung mindestens einen Risikozuschlag erheben (also den Vertrag nur zu einem höheren Tarifbeitrag akzeptieren). Häufig schließen die Versicherer aber auch entsprechende Erkrankungen vom Versicherungsschutz aus.

Rechtsschutzversicherung kann helfen

Im letzteren Fall sollten Sie zu Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung gleich eine Rechtsschutzversicherung vereinbaren, da der Versicherer im Leistungsfall sicher versuchen wird, alles auf die ausgeschlossene Erkrankung zu schieben, um sich vor der Zahlung zu drücken. Rechtsstreitigkeiten sind hier vorprogrammiert.

Verschweigen zahlt sich nicht aus!

Bei falschen Angaben wird Ihnen jede Berufsunfähigkeitsversicherung die vereinbarte Leistung verweigern. Somit hätten Sie dann über Jahre hinweg Beiträge gezahlt, ohne im Fall der Berufsunfähigkeit dann eine Gegenleistung zu erhalten.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Hinweise zur Wagnisdatei.