Sicherheiten


Da fondsgebundene Rentenversicherungen in den allermeisten Fällen deutlich höhere Renditen erzielen (als es beispielsweise bei einer klassischen Rentenversicherung der Fall wäre), ist folglich auch das Anlegerrisiko etwas höher.

Sicherheitskomponenten  

Dennoch lassen sich bei der FRV Komponenten einbauen, die das Risiko eines Verlusts weitgehend minimieren. Wie hoch der Anteil der „Sicherheitskomponente“ sein soll, hängt einmal vom „Anlegerprofil“ und zum anderen von der Laufzeit der FRV ab. Als Regel lässt sich konstatieren: Je kürzer die Laufzeit, desto höher sollte auch der Anteil an sicherheitsorientierten Fonds sein. Daher raten wir unseren Kunden spätestens ab dem 50. Lebensjahr die Fondsanteile langsam in sichere Garantiefonds umzuschichten (je nach Kurswert).

Anlagestrategie mit Sicherheit

Eine Möglichkeit, das angesparte Kapital gegen Verlust zu schützen, ist die Investition in defensiv orientierte Geldmarkt- oder Rentenfonds. Sie erzielen zwar geringere Renditen als reine Aktienfonds, aber in der Regel immer höhere Renditen als beispielsweise ein Festgeld- oder Tagesgeldkonten. Und sie sind so sicher wie das herkömmliche Sparbuch. Gerade bei Laufzeiten von maximal noch 10 Jahren sollte man den Anteil von Geldmarkt- und/oder Rentenfonds in der FRV erhöhen, um das angesparte Kapital einschließlich der erzielten Gewinne zu sichern.

Garantiefondskonzept für Vorsichtige 

Das wohl  erfolgversprechendste Konzept zur Minimierung des Verlustrisikos sind Garantiefonds. Dabei handelt es sich um Investmentfonds, die am Ende der Vertragslaufzeit entweder mindestens die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Kapitals oder zwischenzeitlich erreichte Höchststände garantieren.

Viele Garantiefonds arbeiten nach dem Prinzip der Höchststandssicherung. Das bedeutet, in regelmäßigen Abständen wird überprüft, ob der Anteilswert einen neuen Höchststand erreicht hat. Ist dies der Fall, wird garantiert, dass am Laufzeitende mindestens dieser Betrag ausgezahlt wird. Liegt der Kurs unter dem Höchststand, hat dies keinerlei negative Auswirkungen auf die Auszahlung.

Darüber hinaus ist das Kapital der Garantiefonds selbst dann nicht gefährdet, wenn die Fondsgesellschaft Insolvenz beantragt. Immerhin muss es sich hier immer um ein Sondervermögen handeln.