Versicherungsmakler


Immer wieder kommen Kunden auf Empfehlung zu uns, weil Sie einen zuverlässigen Versicherungsmakler suchen. Dennoch gibt es immer noch Menschen, denen die vielen Vorteile eines Versicherungsmaklers nicht bekannt sind. Natürlich wissen mittlerweile viele, dass der Versicherungsmakler mithilfe von Software-Vergleichen preiswerte Tarife unterschiedlicher Versicherer vermittelt.

Aber wieso sollte ausgerechnet der Versicherungsmakler immer der erste Ansprechpartner bei Finanzfragen sein? Was ist mit den Mehrfachagenten, Ausschließlichkeitsvertretern, Bankberatern und den nebenberuflichen Tippgebern? Alle würden sich als Finanz- oder Versicherungsexperte bezeichnen … Aber wo wird man denn nun am besten beraten? Wo liegen überhaupt die Unterschiede?

1) Ausschließlichkeitsvertreter

Der Ausschließlichkeitsvertreter verrichtet seine Arbeit in der Regel in einer Versicherungsagentur. Dort werden meist nur Versicherungen von einer einzigen Gesellschaft angeboten. Hier werden Ihnen Vertreter nur in äußerst seltenen Fällen ein Konkurrenzprodukt empfehlen. Eine Vergütung (Provision) darf nur die eigene Versicherung zahlen (Ausschließlichkeitsvertreter sind hier vertraglich an ihre Gesellschaft gebunden). Natürlich kann ein einziger Versicherer niemals in allen Sparten der beste sein. Hier ist der Wettbewerb einfach zu groß.

In Ausnahmefällen kann sich der gebundene Vertreter jedoch einer Ventillösung bedienen. Dies wäre z.B. dann der Fall, wenn das eigene Versicherungsunternehmen in einer bestimmten Sparte keine eigenen Tarife anbieten kann. Hier kommt dann der Schutz über einen befreundeten Versicherer zustande. Ob das dann die beste Lösung ist, sei an dieser Stelle dahin gestellt. Darüber hinaus muss ein gebundener Vermittler immer die Interessen seiner Gesellschaft wahren. Agenturvertreter wachen nach deutscher Rechtsprechung immer als “Auge und Ohr” der Versicherung.

2) Versicherungsvertreter

Vermittler die mit mehreren Gesellschaften zusammenarbeiten (Mehrfachagenten) sind im Vermittlerregister einfach als Versicherungsvertreter vermerkt. Hier hat der Kunde bereits etwas mehr Auswahl, als es beim Ausschließlichkeitsvertreter der Fall ist. Das heisst Sie können z.B. Ihr KFZ bei der Gesellschaft A versichert haben, die Hausratversicherung bei Gesellschaft B und die private Rentenversicherung bei der Gesellschaft C vereinbart haben.

Leider hat dieses Modell einen ganz entscheiden Nachteil: Damit die Versicherer auf Dauer mit dem “ungebundenen” Versicherungsvertreter zusammenarbeiten, muss er eine bestimmte Menge an Verträgen einreichen. Schafft er dies nicht, bricht im seine Geschäftsbeziehung weg …

Die bittere Konsequenz: In der Praxis haben Mehrfachagenten meist in jeder Sparte einen Lieblingsversicherer. Ob dieser jeweilige Versicherer auf Dauer wirklich die besten Preise halten kann, darf stark angezweifelt werden.

3) Versicherungsmakler

Im Gegensatz zu Ausschließlichkeitsvertretern und ungebundenen Vertretern arbeitet der Versicherungsmakler nur in äußerst seltenen Fällen mit einem einzelnen Versicherer zusammen. Um die Unabhängigkeit zu wahren haben sich am Markt sogenannte Maklerpools etabliert. Viele dieser Firmen arbeiten nur mit echten Versicherungsmaklern zusammen. Endkunden können dort meist keine Verträge abschließen.

Allerdings können Versicherungsmakler die mit solchen Gemeinschaften zusammen arbeiten, ihren Kunden die unterschiedlichsten Versicherungsgesellschaften vermitteln. Es gibt hier weder Umsatzdruck (also keine Mindestmenge an Verträgen bei einer einzigen Versicherungsgesellschaft), noch eine direkte Weisungspflicht. In der Praxis zahlen viele Versicherungsmakler meistens monatliche Gebühren, um eine solche Anbindung aufrecht zu erhalten. Als Gegenleistung gibt der Pool technische Unterstützung und übernimmt administrative Aufgaben. An dieser Stelle ist es keine Seltenheit, dass ein Versicherungsmakler mit mehreren Maklerpools zusammen arbeitet.

Über die Einkaufsgemeinschaft kann der Versicherungsmakler seinen Kunden teilweise rabattierte Deckungskonzepte anbieten, die so schwer zu bekommen sind. Reicht der Versicherungsmakler einen Vertrag über einen solchen Pool ein, erhält er dort übrigens auch seine Vergütung in Form einer Provisionszahlung. In der Praxis bewegen sich diese Provisionen meist in relativ ähnlicher Höhe, da die Gemeinschaft natürlich eine große Anzahl von Verträgen einreichen kann (Stichwort: Marktmacht). Um diesen Sonderstatus deutlich zu machen, nennt man diese Zahlungen im Fachjargon Makler-Courtagen.

Viele Versicherungsmakler vereinbaren mit ihren Kunden einen Maklervertrag. Vereinfacht gesagt werden hier beide Seiten in die Pflicht genommen, dass der Kunde nach einer unabhängigen Beratung alle seine Verträge über seinen neuen Versicherungsmakler einreichen wird. Versicherungsmakler werden hierbei immer nur im Auftrag ihrer Mandanten (Kunden) aktiv. Das bedeutet, dass der Versicherungsmakler die Interessen seiner Mandanten wahren muss.

Es gab bereits einige Gerichtsurteile, die dem Versicherungsmakler den Status des Sachwalters zuordnen. Dabei hat der Versicherungsmakler alle Rechte und Pflichten, ähnlich wie ein Rechtsanwalt oder Steuerberater. Dies ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, die entsprechendes Fachwissen voraussetzt. Im Falle einer umfangreichen und persönlichen Beratung müssen Kunden häufig einen komplizierten Maklervertrag oder eine Verzichtserklärung unterschreiben.

In Sachen Geldanlagen (Finanzdienstleistungen) empfiehlt sich immer eine ausführliche Beratung (z.B. wegen steuerlichen Aspekten). Da Versicherungsmakler hier ihren Mandanten sogar persönlich in der Haftung sind, wird hier zur Berufsausübung per Gesetzgeber immer eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung vorausgesetzt.

Auf Optimal-Vergleich.de müssen Sie anfangs übrigens nur einen Einzelmaklervertrag eingehen. Teilweise geschieht dies bereits durch einen von Ihnen getätigten Online-Abschluss. Auf diese Weise erarbeiten wir uns Stück für Stück Ihr Vertrauen und Sie müssen auch nicht gleich alle Ihre Verträge zu uns übertragen …

4) Bankberater

Neben den Versicherungsvertretern und dem Versicherungsmakler, vermitteln auch Banken Finanz- und Versicherungsprodukte. Hierbei werden direkte Geschäftsbeziehungen zu einzelnen Versicherern unterhalten.

Auch wenn der Bankberater lange Zeit einen sehr guten Ruf hatte (Stichwort Bankenkrise), ist man dort immer an die hauseigenen Produkte gebunden. Da ein Bankberater nur dann eine Vergütung erhält, wenn er die Produktpalette seiner Bank verkauft, wird er seinen Kunden in aller Regel keine Konkurrenzprodukte empfehlen.

5) Tippgeber

Als letzte Form gibt es noch den Tippgeber. Häufig überschneidet sich diese Vertriebsform auch mit dem Annexvertrieb. Bei letzterem gibt es z.B. Autohändler die Ihre Kunden an einen befreundeten Vermittler empfehlen. Manche Händler treten aber auch selbst als Vermittler aut. In der Regel wird hier dann eine einzelne Versicherung beworben.

Neben dem Annexvertrieb gibt es aber auch noch viele nebenberufliche Tippgeber. Hier werden meist über die Familie und den Freundes- und Bekanntenkreis neue Kunden geworben (Beratungsleistungen sind hier jedoch gesetzlich verboten …). Als Dankeschön revangiert sich der eigentliche Vermittler dann mit einer Tippgeber-Vergütung oder einem kleinen Geschenk.

Wenn Sie die Leistungen von Optimal-Vergleich.de als Tippgeber empfehlen möchten, fragen Sie uns gerne direkt nach unseren Vergütungsmöglichkeiten. Für Tippgeber bieten wir hier sogar weitreichende technische Möglichkeiten an: Über ein Online-Konto behalten Sie bei uns die volle Kontrolle über all Ihre Einnahmen.

6) Online-Versicherungsmakler

Was glauben Sie an dieser Stelle, bei wem werden Sie am unabhängigsten beraten? Damit Sie sich von unseren exzelenten Arbeitsweise ein Bild machen können, lassen wir Sie auf Optimal-Vergleich.de jederzeit selbst “Versicherungen vergleichen“. Wenn Sie technische Hilfe (z.B. beim Online-Abschluss) benötigen, rufen Sie uns einfach an …

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